Rathaus & Verwaltung


Stadtverwaltung
Bad Karlshafen

Hafenplatz 8 (Rathaus)
34385 Bad Karlshafen

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 B A U S T E L L E N

       
in Bad Karlshafen und Umgebung

 

A K T U E L L E S


17.08.2018

Bewilligungsbescheid in Höhe von 16,4 Millionen überreicht

„Alles auf Anfang“: Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer überreichte am vergangenen Freitag im Rahmen des Programms „Hessenkasse“ im Regierungspräsidium in Kassel einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 16,4 Millionen Euro an Bürgermeister Marcus Dittrich und den Ersten Stadtrat Jost Riedel. Damit ist die Stadt Bad Karlshafen ihren im Laufe der vergangenen Jahre angehäuften Kassenkredit („kommunaler Dispo“) auf einen Schlag los.

Im Frühjahr hatte die Stadtverordnetenversammlung die Teilnahme an dem deutschlandweit einmaligen Programm des Landes zur Entschuldung der kommunalen Kassenkredite beschlossen. Mit der „Hessenkasse“ übernimmt das Land Hessen durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) die Tilgung sowie die Zinszahlungen für den Kassenkredit. Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadt Bad Karlshafen, über 30 Jahre einen kommunalen Eigenanteil an den Tilgungsleistungen von 25 Euro pro Jahr und Einwohner zu leisten (ca. 93.000 Euro jährlich). Nach 30 Jahren übernimmt das Land den dann noch ausstehenden Restbetrag des Kassenkredits komplett. Über den Kassenkredit wird die laufende Verwaltungstätigkeit finanziert. Der hohe Betrag war im Laufe der Jahre durch die unausgeglichenen Haushalte der Stadt (Fehlbeträge) aufgelaufen.

Bürgermeister Marcus Dittrich zeigte sich daher erfreut über dieses deutschlandweit bisher einmalige Entschuldungsprogramm und die damit verbundene große Entlastung für die Stadt. „Der Weg zum ausgeglichenen Haushalt  stellt aber weiterhin einen besonderen Kraftakt für unsere Stadt dar“, so Dittrich. Denn durch weitere Änderungen des kommunalen Haushaltsrechts will das Land verhindern, dass es zu einer neuen Verschuldung der Kommunen über Kassenkredite kommt. So hat sich auch die Stadt Bad Karlshafen dazu verpflichtet, ab 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Zudem müssen unterjährige Liquiditätskredite bis zum jeweiligen Jahresende abgebaut sein und der Haushalt eine gewisse Liquiditätsreserve vorhalten. Damit soll künftig ein „Leben auf Pump“ verhindert werden: „Unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den nachfolgenden Generationen sind wir zu verantwortungsvollem Haushalten verpflichtet“, sagte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.


17.08.2018

Vermietung der Hausmeisterwohnung im Bürgerhaus Helmarshausen

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17.08.2018

Aktuelle Stellenanzeigen der Verwaltung

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10.08.2018

Pressemitteilung des LANDKREISES KASSEL

Ab sofort keine Wasserentnahme mehr aus Gewässern im Landkreis erlaubt Extrem niedrige Wasserstände erfordern Einschränkungen – es drohen Strafen bis zu 50.000 Euro

Landkreis Kassel. Anhaltende Trockenheit, kein Regen und auch keine Änderung in Sicht: Seit Februar 2018 verzeichnet das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie fehlende oder viel zu geringe Niederschläge. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes sind absehbar auch keine flächendeckenden Regenfälle in Sicht. Regionale Schauer und Gewitter verbessern die Lage höchstens kurzfristig, so dass insgesamt weiter von niedrigen Wasserständen und Durchflüssen in unseren Gewässern zu rechnen ist.

Der Landkreis Kassel erlässt daher ein ab sofort geltendes Verbot der Wasserentnahme zu Bewässerungszwecken aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet. Das Verbot gilt für den Gemein-, Anlieger- und Eigentümergebrauch, aber auch für Fälle, in denen eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Wasserentnahme erteilt wurde. Damit ist auch das Schöpfen von Hand derzeit verboten. Davon nicht betroffen sind bislang Fulda und Weser.

Vizelandrat Andreas Siebert appelliert angesichts der außergewöhnlichen und ernsten Situation an die Vernunft der Bürger: "Halten Sie sich an das Verbot. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Natur und Tiere geschützt werden. Das Verhalten jedes Einzelnen hat große Auswirkungen auf das ganze Ökosystem. Wir müssen an den Schutz unserer Heimat denken, damit diese auch in Zukunft für uns erhalten bleibt."

Denn: Die Pegel der oberirdischen Gewässer im Landkreises Kassel schwinden und damit auch der Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Auswirkungen der extremen Trockenheit werden immer mehr spürbar. Durch den geringen Wasserstand der Bäche, Flüsse und Seen und die starke Erwärmung des Wassers verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Fische und andere Organismen, auch die Nahrungsgrundlage anderer Tierarten wird stark beeinträchtigt. Insbesondere an kleinen Gewässern besteht die Möglichkeit, dass zusätzliche Wasserentnahmen dazu führen, dass die Tiere verenden.

Bußgeld in Höhe bis zu 50.000 Euro

Wer gegen das Wasserentnahme-Verbot des Kreises verstößt, für den kann es richtig teuer werden. Die Ordnungswidrigkeit kann im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

09.08.2018
Pressemitteilung Hessischer Literaturrat e.V.

Stipendium „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ ist mit Schriftstellerin und Nachwuchstalent Jenifer Becker in Bad Karlshafen gestartet

Fünf Autorenresidenzen im ländlichen Raum organisiert der Hessische Literaturrat e.V. 2018 mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und in Zusammenarbeit mit ländlichen Gemeinden Hessens unter dem Titel „Land in Sicht“. Den Auftakt machte Schriftstellerin und Nachwuchstalent Jenifer Becker im Juli 2018. Bis Ende August wird sie in der nördlichsten Gemeinde Hessens leben, arbeiten und vor allem schreiben. Die in Braunfels geborene Autorin arbeitet am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Jenifer Beckers erster Roman behandelt u.a. die Geschichte der Hugenotten, die auch in Bad Karlshafen eine wichtige Rolle spielte, und soll 2019/2020 voraussichtlich unter dem Titel „Ladys“ bei Hanser Berlin erscheinen:

„Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen den Hugenotten und meiner schweigsamen Oma mit der lilaschimmernden Dauerwelle und ihrem pragmatischen Materialismus gibt. Ich sehe genau vor mir, wie sie in der Pergola sitzt, Filterkaffee aus einer dünnwandigen Tasse trinkt und aus dem Augenwinkel mit leichtem Unbehagen meinen Opa betrachtet, der zitternd die mütterliche Stammbaum-Linie mit dem Finger bis nach ganz oben fährt, bis zu den Hugenotten.“ (Jenifer Becker)

(Copyright: Ramune Pigagaite)

Jenifer Becker will ihren Aufenthalt u.a. für weitere Romanrecherche in den historisch reichen Stadtteilen Bad Karlshafen und Helmarshausen nutzen, bringt sich aber auch mit Workshops mit Schulklassen aktiv in das städtische Geschehen ein. Ihre erste Veranstaltung fand am 1. August im örtlichen Antiquariat Bernhard Schäfer (Inh. Christian Schäfer) unter dem Titel „Literatur im Gewölbe“ statt. Es sollen aufgrund des sehr erfolgreichen Auftaktes mit Jenifer Becker in Zukunft weitere kulturelle Veranstaltungen in dem besonderen Ambiente stattfinden. Der Abend wurde von Harry Oberländer, Autor und Vorstandsmitglied des Hessischen Literaturrats, moderiert und vom Hausherren Christian Schäfer musikalisch am Cembalo begleitet.

Mehr Informationen unter: www.hessischer-literaturrat.de und www.bad-karlshafen.de


08.08.2018

Erhöhte Waldbrandgefahr – Bitte um Wachsamkeit

Aufgrund eines offenbar durch Brandstiftung verursachten Waldbrandes am Wechselberg oberhalb der Jugendherberge Helmarshausen bittet die Stadt Bad Karlshafen die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit:

Am Mittwochnachmittag wurden gegen 15.10 Uhr die Bad Karlshafener Feuerwehren zu einem Waldbrand im Bereich Wechselberg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte standen ca. 10 Quadratmeter Wald am Wanderweg zwischen dem Parkplatz Wechselberg und der Jugendherberge in Flammen. An der Brandstelle wurden Grillanzünder sichergestellt, die nach den ersten Ermittlungen der Polizei auf Brandstiftung hindeuten.

Die Bevölkerung wird daher aufgrund der weiter anhaltenden Trockenheit und hohen Wald- und Flächenbrandgefahr gebeten, wachsam zu sein und Brände oder Rauchentwicklungen sowie verdächtige Personen im Wald sofort über die Notrufnummern 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) zu melden.

Das Feuer am Mittwoch wurde zum Glück durch Passanten rechtzeitig entdeckt und konnte schnell gelöscht werden.

Welche Gefahren – auch für Leben und Gesundheit – durch unentdeckte und sich schnell ausbreitende Waldbrände drohen, ist derzeit täglich in dem Medien zu verfolgen. Bürgermeister Marcus Dittrich bittet aufgrund der anhaltenden Trockenheit daher die Bevölkerung, die folgenden Hinweise des hessischen Umweltministeriums dringend zu beachten:

  • In Wald und Flur sind offene Feuer verboten. Zum Grillen dürfen nur ausgewiesene Grillplätze genutzt werden.
  • Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, in den Wäldern zu rauchen. Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Trockene Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren und Auspuffrohre entzünden.
  • Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen weg. Glasscherben oder Flaschensplitter können wie ein Brennglas wirken und ein Feuer auslösen.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern frei – sie sind wichtige Feuerwehrzufahrten und Rettungswege für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und anderer Hilfsdienste. Beachten Sie unbedingt die Park- und Halteverbote.
  • Versuchen Sie ein entstehendes Feuer selbst zu löschen, sofern für Sie keine Gefahr besteht.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über die Notrufnummer 112.


31.07.2018

!!! Die besten Marktschreier der Republik gastieren wieder in Bad Karlshafen rund ums Hafenbecken  !!!


Von Freitag, den 10.08.2018 bis einschließlich Sonntag, den 12.08.2018 wird es laut und bunt in Bad Karlshafen.

Öffnungszeiten: Freitag 10:00 - 22:00 Uhr, Samstag 10:00 - 23:00 Uhr, Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr
 
Mit dabei:
Wurst-Achim das lauteste Lebewesen und amtierender deutscher Meister
Aal-Ole das Original vom Hamburger Fischmarkt
Käse Maxx der jüngste Marktschreier der Republik
Naschkram Ben mit einer großen Auswahl an Süßwaren und Schokolade
Obst Didi mit frischem Obst
Gewürze-Uwe mit internationalen Gewürzen aus aller Welt
Matjes Martin
mit tollen Fischspezialitäten
Hanseatische Stimmung in Bad Karlshafen:
Das Original vom Hamburger Fischmarkt Aal Ole mit einem WAHNSINNS ANGEBOT an Räucherfisch! Egal ob Aal aus eigener Zucht, Makrelen, Schillerlocken, Lachs oder Heilbuttfilet..für jeden Geschmack ist etwas dabei!
AUCH MIT DABEI:  Matjes Martin mit tollen Fischspezialitäten. Auch er verpasst der Stadt  einen Hauch von "Norden"!  Frischer Matjes, Kibbeling, Backfisch, frischer Seelachs, sowie Fischbrötchen aller Art warten auf die Besucher!
Für das leibliche Wohl sorgen Getränke- und Imbissstände, wie zB. münsterländische Spezialitäten vom Schwenkgrill, Spezialiäten von der Waterkant in großer Vielfalt,  süßliche und herzhafte Crepes, frische Pommes und Frikandeln, Eis und viele weitere Leckereien.
Ein Kinderkarussell, sowie ein bunter Krammarkt runden die Veranstaltung ab.

Am Freitag, den 10. August 2018 findet um 11 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Die Eröffnung erfolgt mit einem originalen Marktschreier Frühstück mit einem Angebot an Wurst, Käse, frischen Matjes und Freibier für alle anwesenden Gäste.


26.07.2018

„Gisela – was das?“

Gisela H., ehrenamtliche Integrationslotsin des Landkreises Kassel, kennt den verzweifelten Gesichtsausdruck, mit dem ihr diese Frage gestellt wird, schon gut. Meist halten die Fragenden ihr dann ein amtlich aussehendes Papier oder ein Handyfoto eines ebensolchen Papiers vor die Nase. Die Fragenden, das sind geflüchtete Menschen, die schon in Wohnungen in Bad Karlshafen leben. Sie hoffen, dass die erfahrene Helferin, die zwei Jahre hauptamtlich die Gemeinschaftsunterkunft in der Winnefelder Straße leitete, ihnen all die Begriffe erklären und Vorgänge darlegen kann, die man kennen sollte, wenn man eine Wohnung anmietet, einen Antrag auf Kindergeld stellt, einen Handyvertrag abschließt. Und was es sonst noch zu tun gibt, wenn man in Deutschland ankommen und sich integrieren will.

Deshalb hatten Gisela H. und drei Mitstreiterinnen, die ebenfalls die Fortbildung zur Integrationslotsin erfolgreich absolviert haben, eine gute Idee: seit dem 13.07.2018 bieten sie jeden Freitag von 15 – 17 Uhr ehrenamtlich eine Beratung für Geflüchtete aus Bad Karlshafen an.

Unter dem Titel: „Papiere? Papiere!“ können sich geflüchtete Menschen, die in Bad Karlshafen leben im Kulturtreff des Bürgervereins in der Carlstraße, Rat und Hilfe holen. Beim Lesen der Stromrechnung, beim Ausfüllen des Jobcenter – Antrags – und bei der Arbeitssuche.

„Wir haben schon als Hauptamtliche einige Flüchtlinge, die hier auch lernen, wie man einen Lebenslauf und eine Bewerbung schreibt, erfolgreich in feste Arbeitsplätze vermittelt. Dies wollen wir fortführen, die Menschen sind es leid, von Transferleistungen abhängig zu sein!“ sagt Martina M., ebenfalls ehemals Haupt – und jetzt Ehrenamtliche.

Michele J., Integrationslotsin und Antje B., ehemalige Hauptamtliche aus Gieselwerder und nun auch Integrationslotsin mit guten Kontakten, ergänzen das Team, ebenso wie eine wechselnde Anzahl anderer Freiwilliger.

„Unser Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe,“ sagt Antje B. „Und durch diesen festen Ort und die festen Zeiten entlasten wir natürlich auch uns selber – wenn demnächst jemand auf uns zustürzt mit diesem verzweifelten Gesichtsausdruck – was das? – dann können wir auf den Termin freitags verweisen!“

Das Team der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer wird die Aufwandsentschädigung, die der Landkreis Kassel den Integrationslots*innen  für Beratung etc. gewährt an den Kulturtreff spenden.

Der Bürgerverein ist hocherfreut über das neue Angebot der engagierten Frauen. Sehr willkommen sind in der Arbeitsgruppe weitere Freiwillige aus der Bevölkerung zur Mithilfe, sowie Spenden von Bürger*innen willkommen, die den Treffpunkt unterstützen wollen.

Direkt für die Unterstützung der Geflüchteten werden insbesondere Menschen gesucht mit besonderen Kenntnissen in z.B. Deutschunterricht, Behördenwissen, Arbeitsmarktzugang etc.


20.07.2018

Vermietung der Hausmeisterwohnung im Bürgerhaus Helmarshausen, Niederau 15

Im Bürgerhaus Helmarshausen, Niederau 15, befindet sich eine Hausmeisterwohnung, die die Stadt Bad Karlshafen zur Vermietung anbietet.

Die Wohnung hat eine Größe von 81 qm.

Mit der Nutzung der Wohnung ist es möglich, für das Bürgerhaus die Hausmeistertätigkeit zu übernehmen, z.B. Führung des Terminbuches für Veranstaltungen im Saal des Bürgerhauses, Ausgabe von Schlüsseln an die Veranstalter, Abnahme der genutzten Räume nach der Veranstaltung, Rücknahme der ausgegebenen Schlüssel, weiterhin Überwachung des Gebäudes und Mitteilung von Schäden an das Bauamt der Stadt.

Der Wohnung angeschlossen ist eine Gaststätte, die, auf Wunsch, ebenfalls gepachtet werden kann.

Zur Gaststätte gehört ein Saal für 200 Personen, ein Foyer mit Toiletten und eine Kegelbahn sowie weitere Nebenräume.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an den

Magistrat der Stadt Bad Karlshafen

Hafenplatz 8

34385 Bad Karlshafen

Bei Interesse an der Pacht der Gaststätte und/oder der Hausmeistertätigkeit bitten wir Sie, auch Ihre bisherigen Tätigkeiten anzugeben.

Für Fragen steht Ihnen Herr Vix unter der Telefonnummer 05672/9999-31 zur Verfügung.


06.07.2018

Pressemitteilung Landkreis Kassel

Demokratie bedeutet, sich vor Ort einzumischen

Landrat wirbt für Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“   

Landkreis Kassel. Bereits zum 18. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den bundesweiten Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" aus. Ziel ist es, Einzelpersonen, Gruppen und Projekte zu unterstützen, die sich für Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention und gegen Extremismus und Antisemitismus einsetzen. Den Gewinnern winken Geldpreise von bis zu 5.000 Euro sowie eine verstärkte Vernetzung und Präsenz in der Öffentlichkeit.

Unterstützung dafür kommt von Landrat Uwe Schmidt: "Demokratie bedeutet sich vor Ort einzumischen und nicht wegzusehen", betont er, "dieses zivilgesellschaftliche Engagement müssen wir immer wieder sichtbar machen." Deshalb fordere er dazu auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Teilnahmeberechtigt sind Projekte die bereits durchgeführt und die hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen wurden. Sie sollen sich zudem in der Praxis bewährt und möglichst auch auf andere Kommunen übertragbar sein. Besonders im Fokus stehen dabei in diesem Jahr Initiativen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Deutschland. Sowie Projekte die sich gegen Extremismus, Rassismus oder für die Radikalisierungsprävention einsetzen.

Die Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.buendnis-toleranz.de. Einsendeschluss ist der 23. September 2018.


05.07.2018

Der Bürgermeister informiert:

Aldi-Markt schließt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Immobilienverwaltung des Lebensmitteldiscounters Aldi hat mir in dieser Woche mitgeteilt, dass die Aldi-Filiale in Bad Karlshafen zum 31. Juli 2018 schließen wird. Damit bestätigt sich leider, was in der Vergangenheit in Bad Karlshafen schon mehrfach befürchtet wurde.

Die Entscheidung wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen getroffen, da nach Angaben des Unternehmens der Standort keine Möglichkeit biete, das neue Filial-Konzept von Aldi Nord wirtschaftlich umzusetzen. Die in Bad Karlshafen beschäftigten Mitarbeiter werden laut Aldi in umliegenden Märkten des Unternehmens weiterbeschäftigt.

Diese Entscheidung ist für die Stadt Bad Karlshafen sicherlich keine gute Nachricht, wenngleich dieser Schritt nach den Entwicklungen der vergangenen Jahre absehbar war. Seitens der Stadt Bad Karlshafen werde ich daher weitere Gespräche – insbesondere mit dem Eigentümer des Einkaufszentrums an der Saline – über die Zukunft dieses Standortes führen.

Die Ausweisung neuer Einzelhandelsflächen im Stadtgebiet ist aus verschiedenen Gründen nur schwer möglich, zumal diese immer auch die Gefahr bergen, dass die Innenstadt dadurch noch mehr ausblutet, dort weitere Einkaufsmöglichkeiten verloren gehen und die Attraktivität der Stadt leidet. Aus diesem Grund wird die Stadt Bad Karlshafen beim Land Hessen zur weiteren Stärkung der Innenstadt einen Antrag stellen, um am Förderprogramm „Lokale Ökonomie“ teilnehmen zu können. Mit diesem Programm sollen vorhandene Gewerbebetriebe in der Innenstadt unterstützt und Neuansiedlungen gefördert werden.

Trotz der Aldi-Schließung hat unsere Stadt damit noch Perspektiven. Und vor allem ist dank des zu Jahresbeginn in der Mündener Straße eröffneten Nahkauf-Marktes in Bad Karlshafen und des EDEKA-Marktes in Helmarshausen sowie der vorhandenen Bäcker und Fleischer in beiden Stadtteilen und des Marktes am Campingplatz eine nahe und gut erreichbare Versorgung mit Lebensmitteln in beiden Stadtteilen gesichert. Damit dies so bleibt, sind alle Einwohner der Stadt gefragt: Nutzen Sie die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort!

Ihr Marcus Dittrich


05.07.2018

Geänderte Präsenzzeiten der Polizei

im Bürgerbüro des Rathauses

Seit April ist der Polizeiposten Bad Karlshafen im neuen Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses mit angesiedelt.

Um die Öffnungszeiten der Polizei denen des Bürgerbüros anzugleichen, wird der Polizeiposten ab dem 10. Juli nicht mehr mittwochs, sondern immer

dienstags von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr besetzt sein.




27.06.2018

Pressemitteilung Landkreis Kassel

Nordhessen kooperiert international für die Perspektiven junger Menschen in der Hotel- und Gastronomiebranche Landkreis Kassel und Regionalmanagement Nordhessen Teil eines europäischen Projekts zur Integration von jugendlichen Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt

Am 18. und 19. Juni erfolgte der Kick-Off im französischen Lille für das europäische Projekt UNEET, das gering qualifizierte jugendliche Arbeitslose, sogenannte "NEETS" (young adults not in education, employment or training = junge Erwachsene, die nicht in Schule, Ausbildung oder Beschäftigung sind) in die Hotel- und Gastronomiebranche integrieren soll. An dem Projekt beteiligt sich neben dem Landkreis Kassel und dem Regionalmanagement Nordhessen ein Konsortium von Regionen aus Frankreich, Großbritannien (Schottland) und Irland.

Die Höhe der Jugendarbeitslosigkeit, in einigen der teilnehmenden Regionen liegt bei 16,3% - 30,1%, (mit der Ausnahme von Nordhessen 5,4%), und die Notwendigkeit für bessere und übergreifende Lösungen haben die Projektpartner dazu veranlasst, dieses Projekt mit länderübergreifendem Fokus zu entwickeln. Das Konsortium hat dafür in der Pilotphase die Hotel- und Gastronomiebranche gewählt, da diese häufige Personalwechsel und einen hohen Personalbedarf (250.000 unbesetzte Stellen pro Jahr) hat. Die Branche zeichnet sich durch Verfügbarkeit von Stellen für Berufseinsteiger und die hohe Bereitschaft, junge Arbeitskräfte einzustellen, aus. Damit ist dieser arbeitsintensive Sektor, der ca. 27 Millionen Menschen in Nordwesteuropa direkt und indirekt beschäftigt, ideal, um konkrete und effektive Resultate für Jobsuchende und Unternehmen zu generieren.

UNEET verfolgt das Ziel, Lösungen sowohl für die hohe Jugendarbeitslosigkeit als auch den Personalbedarf der Unternehmen anzubieten. Durch das Know-How der unterschiedlichen Partner soll eine Plattform entwickelt werden, die als internationale Jobbörse dient und zusätzlich Onlinetrainings anbietet. Darüber hinaus wird die Plattform Informationen über die Branche und die Karrieremöglichkeiten für Jobsuchende bereitstellen. Ziel während der Projektlaufzeit (bis 2020) ist es, dass insgesamt 1200 junge Arbeitslose die Plattform nutzen und so in Beschäftigung finden. Langfristig soll die Plattform in weiteren Regionen Nordwesteuropas und durch junge Arbeitslose sowie Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren genutzt werden.

Interessierte Unternehmen aus der Hotel- und Gastronomiebranche, die Partner des Projekts werden möchten, können sich bei Christien-Madeleine Borschel, Landkreis Kassel (Christien-Madeleine-Borschel@landkreiskassel.de) und Sebastian Tischler (tischler@regionnordhessen.de), Regionalmanagement Nordhessen GmbH, melden.

Information:

Was ist INTERREG?

Das europäische Förderprogramm INTERREG Nordwest-Europa ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren werden damit grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das tägliche Leben beeinflussen, zum Beispiel im Verkehr, beim Arbeitsmarkt und im Umweltschutz.


21.06.2018

Pressemitteilung Landkreis Kassel

Vier in einem Boot

Flussbegegnungspunkte - Kreis übergibt Machbarkeitsstudie für Qualitätsoffensive am Diemelradweg an drei Anrainer-Kommunen

Trendelburg / Kreis Kassel. Das Touristikmanagement des Landkreises Kassel plant gemeinsam mit den Anrainer-Kommunen entlang des rund 110 Kilometer langen Diemelradweges eine Qualitätsoffensive. Vizelandrat Andreas Siebert legte dazu eine vom Kreis in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie vor und übergab diese an Bürgermeister Martin Lange aus Trendelburg und Bürgermeister Marcus Dittrich aus Bad Karlshafen. Ebenfalls an Bord ist die Stadt Liebenau.

Gemeinsam geplant ist, entlang der Diemel Fahrrad-Rastplätze in Kombination mit Naturerlebnismöglichkeiten in Form von "Flussbegegnungspunkten" zu schaffen. Diese Punkte sollen mit ihrer Infrastruktur nach Möglichkeit auch für Kanuten als Rastplatz nutzbar sein. Gleichzeitig sollen die "Flussbegegnungspunkte" auch als außerschulischer Lernort und "naturpädagogischer Radweg" genutzt werden, der sich für Tagesprojekte benachbarter Schulstandorte ebenso anbietet, wie für Projektwochen entfernter liegender Schulstandorte.

Siebert bedankte sich bei den Bürgermeistern für die Bereitschaft sich in dem Projekt gemeinsam zu engagieren. Gleichzeitig hob er die Bedeutung des Projektes für die touristische Entwicklung im Naturpark Reinhardswald hervor. "Stillstand ist Rückschritt", so der Vizelandrat mit Blick auf die Investitionen anderer Regionen in die touristische Infrastruktur. "Mit den Flussbegegnungspunkten können wir ein attraktives Alleinstellungsmerkmal entwickeln, um gegenüber Mitbewerbern unter den zahlreichen Flussradwegen einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen", betonte er. Ziel sei es, den naturnahen Aktivtourismus weiter auszubauen.

"Unsere Zielgruppe sind dabei vor allem Kurzurlauber und Familien mit Kindern", erläuterte Peter Nissen, Leiter des Servicezentrum Regionalentwicklung beim Landkreis. Die vorliegenden Pläne seien bereits mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt. Auch läge nun für jede Kommune eine Kostenschätzung vor. Für die Umsetzung sollen, unter der Federführung des Landkreises, Fördergelder über das europäische LEADER-Programm beantragt werden. "Wenn alles gut läuft", so Nissen, "könnte ich mir vorstellen, dass wir kommendes Jahr anfangen."

"Wir freuen uns, dass der Fokus auf dem naturnahen Tourismus liegt", betonte Bürgermeister Lange. Ziel sei es, dass Radfahrer und Kanuten gerne Halt machten. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Dittrich, der zudem hervorhob, "dass jeder Flussbegegnungspunkt individuell gestaltet wird und damit seinen eigenen Reiz haben wird".


08.06.2018

Pressemitteilung BAGSO:


08.06.2018

Information der Stadt Bad Karlshafen zum Glasfaserausbau

Das schnelle Internet rückt näher: Über den Reinhardswald entlang der Kreisstraße nach Gieselwerder wird in den nächsten Tagen die Firma Weigand-Bau im Auftrag von Breitband Nordhessen mit der Verlegung der Glasfaserkabel in das Stadtgebiet von Bad Karlshafen vordringen. Zunächst werden die Arbeiten daher im Stadtteil Helmarshausen stattfinden, von hier wird dann anschließend auch der Stadtteil Karlshafen versorgt. Hauptsächlich erfolgt die Leitungsverlegung im Bohrverfahren, sodass es nur zu geringen Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten kommen wird. Zudem wird am Bürgerhaus eine Fläche für die Baustelleneinrichtung genutzt werden.
Die Firma Weigand-Bau ist von Breitband Nordhessen mit den Tiefbauarbeiten für die Verlegung des Glasfaserkabels beauftragt. Die Arbeiten sollen für das komplette Stadtgebiet bis Oktober abgeschlossen sein. Die Anschlussarbeiten an das Breitbandnetz und den Betrieb übernimmt anschließend die Firma Netcom aus Kassel.
Breitband Nordhessen als Zusammenschluss der nordhessischen Landkreise sorgt für den Breitbandausbau im sogenannten FTTC-Standard: dies bedeutet, dass die Glasfaserkabel bis zu den jeweiligen Verteilerkästen, die im Stadtgebiet neu errichtet werden, verlegt werden. Die weitere Verteilung vom Kabelverteiler zum Endkunden erfolgt weiterhin über Kupferkabel.

08.06.2018

Beitragsfreistellung Kita-Gebühren

Eltern von Kindergartenkindern ab dem dritten Lebensjahr haben ab Beginn des neuen Kindergartenjahres einen Grund zur Freude: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Karlshafen hat in ihrer vergangenen Sitzung beschlossen, dass die Stadt Bad Karlshafen die vom Land Hessen neu geschaffene Möglichkeit der Beitragsfreistellung in Anspruch nehmen wird.
Der Hessische Landtag hatte Ende April eine Änderung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches verabschiedet. Damit wurden die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, dass alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt für bis zu sechs Stunden pro Tag von den Kindergartengebühren freigestellt werden können. Im Gegenzug für die damit wegfallenden Gebühreneinnahmen fördert das Land Hessen die Kommunen mit einem Pauschalbeitrag. Für eine über sechs Stunden hinausgehende Betreuung sowie den Krippenbesuch werden weiterhin Gebühren erhoben.
Damit werden ab dem 1. August alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr, die die evangelischen Kindertageseinrichtungen in Bad Karlshafen und Helmarshausen besuchen, für bis zu sechs Stunden täglich von den bisherigen Gebühren freigestellt.
Die Stadt Bad Karlshafen erhält im Gegenzug zu dem Gebührenausfall eine Förderpauschale des Landes Hessen in Höhe von 135,60 Euro pro Monat und Kind. Den verbleibenden Differenzbetrag von zurzeit 1,26 Euro pro Monat und Kind trägt die Stadt Bad Karlshafen, denn die tatsächlichen Kosten für eine sechsstündige Betreuung belaufen sich in Stadt Bad Karlshafen derzeit auf 136,86 Euro pro Monat und Kind. Bürgermeister Marcus Dittrich begrüßt die Freistellung der Eltern vom Kindergartenbeitrag, da damit unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern die für die Bildungschancen der Kinder so wichtige Teilhabe ermöglicht wird. Gleichwohl bedeutet das Programm auch eine zusätzliche Belastung für die Stadt Bad Karlshafen und die hessischen Kommunen, da die aus der Gebührenbefreiung resultierenden Mehrkosten nicht vollständig vom Land getragen werden und ein hoher Anteil der Fördermittel aus dem kommunalen Finanzausgleich stammt. Immerhin soll ab 2020 die Förderpauschale um jährlich zwei Prozentpunkte erhöht werden, um beispielsweise Personalkostensteigerungen aufzufangen.
Zum Ausbau der Kindertagesbetreuung investiert die Stadt gemeinsam mit der Kirche gerade in beide Kindergartenstandorte durch den Anbau neuer Gruppen.

01.06.2018

Haushalt verabschiedet

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Karlshafen hat in ihrer Sitzung am 29. Mai den von der Verwaltung eingebrachten Haushaltsentwurf mit großer Mehrheit verabschiedet. Wie angekündigt, ist damit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt rückwirkend zum 1. Januar eine Mehrbelastung verbunden: der Hebesatz der Grundsteuer steigt von 495 auf 650 Prozentpunkte. Die Maßnahme ist leider unumgänglich, um die rechtlichen Vorgaben für einen Haushaltsausgleich bis 2020 einzuhalten.

Mit einem Fehlbedarf von 329.255 Euro im Ergebnishaushalt wird somit das mit dem Land Hessen vereinbarte Schutzschirmziel eingehalten. Insgesamt sieht der Ergebnishaushalt Ausgaben in Höhe von etwa 9,5 Mio. Euro vor, größere Posten sind die Kreis- und Schulumlage mit 2,3 Mio. Euro, Personalkosten (1,8 Mio. Euro), Abschreibungen (1,2 Mio. Euro), Zinszahlungen (760.000 Euro) und Kindergärten (660.000 Euro). Für die sogenannten Sach- und Dienstleistungen    sind 2,3 Mio. Euro eingeplant. Hinter diesem Posten verbergen sich bspw. Straßen- und Mauerinstandsetzungen, die Aufforstung nach dem Sturm Friderike, Wartungs- und Energiekosten, das Betreiberentgelt für die Wasserver-/Abwasserentsorgung, Versicherungen, etc. Die Haupteinnahmequellen im Ergebnishaushalt sind die Zuweisungen (Anteile Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Schlüsselzuweisungen mit 3,3 Mio. Euro, die Gewerbesteuer mit 1,1 Mio. Euro, die Grundsteuer mit 840.000 Euro, Bäderzuweisung und Kurtaxe mit 445.000 Euro sowie die Konzessionsabgaben für Strom und Gas mit 120.000 Euro. Insgesamt werden Erträge in Höhe von 9,2 Mio. Euro erwartet.

Im Finanzhaushalt werden für Investitionen Kredite in Höhe von knapp 3 Mio. Euro aufgenommen. Schwerpunkte bei den Investitionen sind der Umbau der Zehntscheune in Helmarshausen (Kindergarten) mit 850.000 Euro, die Hafenöffnung mit 2,4 Mio. Euro und Maßnahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes (u. a. Erneuerung Hafenumfeld ab 2019 sowie Förderung privater Maßnahmen) mit 4,7 Mio. Euro. Alle drei Maßnahmen werden zu einem hohen Anteil von Bund und Land gefördert. Daneben sieht das Investitionsprogramm einige Kanalsanierungen vor.

„Niemand beschließt gern Steuererhöhungen“, betont Bürgermeister Marcus Dittrich, weshalb die Stadt alles daran setze, eine Mehrbelastung der Bürger auf das Mindestmaß zu begrenzen – dies zeigt der Vergleich mit dem Schutzschirmvertrag, nach dem für 2018 ein Hebesatz von über 1000% vorgesehen wäre.

Nähere Informationen zum Haushalt finden Sie im Protokoll der Bürgerversammlung vom 17. Mai 2018 unter http://www.bad-karlshafen.de/index.php?id=2466.



28.05.2018

Pressemitteilung des Landkreises Kassel

Fördermittel für regionaltypische Ferienhäuser und Ferienwohnungen Anträge gibt es beim Servicezentrum Regionalentwicklung

Landkreis Kassel. Das Land Hessen möchte mit einem neuen Förderprogramm regionaltypische Ferienhäuser und Ferienwohnungen im ländlichen Raum unterstützen. Antragsberechtigt sind alle Kleinstunternehmer und Kleinstunternehmerinnen. "Anträge können also alle Einzelpersonen oder Unternehmen stellen, die aktuell weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigen und  maximal zwei Millionen Euro Jahresumsatz erzielen", erläutert Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung des Landkreises Kassel. Mit dem Förderprogramm soll der Landtourismus gestärkt werden. Bei der Auswahl welche Projekte gefördert werden können, spielen touristische Qualitätsmerkmale die entscheidende Rolle. Nissen: "Das Projekt muss zur Tourismus-Strategie des Landes "Natur- und Landerlebnis Hessen" passen – weitere Informationen bietet die Internetseite www.hessen.tourismusnetzwerk.info". Außerdem müssen die Vorgaben zum Bauen im ländlichen Raum berücksichtigt werden. Die Ferienwohnungen müssen zertifizierbar sein und professionell vermarktet werden. "Hilfreich ist auch ein möglichst umwelt- und klimaschonendes Bauen sowie die Sicherstellung von regionalen Angeboten bei der Einrichtung und bei Speisen und Getränken", so Nissen weiter. Schließlich spielt auch die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle.

Hessenweit stehen 500.000 Euro für bis zu 25 Projekte zur Verfügung. Der komplette Landkreis Kassel ist durch die LEADER-Regionen "KulturLandschaft HessenSpitze" und "Casseler Bergland" abgedeckt. Das jeweilige LEADER-Entscheidungsgremium (Regionalforum) muss eine positive Stellungnahme zum Vorhaben abgeben.

Vollständige Anträge müssen bis spätestens 8. August 2018 beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel eingereicht sein. "Wir empfehlen, dass man vor der Antragstellung mit uns Kontakt aufnimmt und sich beraten lässt", betont Nissen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel, Peter Nissen, Tel.: 05671 8001-2413 E-Mail: peter-nissen@landkreiskassel.de.

Förderanträge sind beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel, Manteuffel-Anlage 5 in 34369 Hofgeismar erhältlich und auch dort einzureichen.



22.05.2018

Jubiläum Klosterburgstadt Helmarshausen

1075 Jahre – so alt wird die Klosterburgstadt Helmarshausen im Jahr 2019. Um den Geburtstag der Stadt gebührend zu feiern, hat die Arbeitsgemeinschaft der Helmarshäuser Vereine und Verbände nun die Planungen für das Jubiläumsjahr übernommen. Neben einzelnen Veranstaltungen einzelner Vereine soll es am Wochenende 24./25. August 2019 ein Jubiläumsfest in der Helmarshäuser Altstadt geben. Das Fest soll in Bezug zur Geschichte der Stadt stehen und die vergangenen Jahrhunderte erlebbar machen. Da ohne Einwohner ein Stadtgeburtstag nur schlecht funktioniert, sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie andere Interessierte dazu eingeladen, die Planungen zu unterstützen oder einen Beitrag zum Fest zu leisten. Wer daran Interesse hat, kann sich beim diesjährigen Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft, Uwe Fey, Tel. (05672) 2861, oder bei den Vorständen der anderen Helmarshäuser Vereine melden.


26.04.2018

Stellungnahme von Bürgermeister Marcus Dittrich zur Pressemitteilung der AfD-Fraktion:

„Die Stadt Bad Karlshafen hat den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung – über das rechtlich vorgegebene und bislang übliche Verfahren hinaus – in diesem Jahr schon vorab den Haushaltsentwurf zur Verfügung gestellt, um ihnen mehr Zeit zu geben, sich mit dem Zahlenwerk zu beschäftigen. Es ist bedauerlich, dass sich einige politischen Kräfte offenbar zuerst öffentlich profilieren wollen, ohne die öffentliche Einbringung des Haushalts und die damit verbundene Erläuterung der Details in der Stadtverordnetenversammlung abzuwarten. Im Übrigen hat das Bundesverfassungsgericht nicht geurteilt, dass die Grundsteuer an sich verfassungswidrig wäre, sondern allein, dass die Erhebungsweise auf Grundlage völlig veralteter Messzahlen nicht mehr zulässig ist – was von den Kommunen übrigens bereits seit Jahrzehnten bemängelt wird. Anders als die Gewerbesteuer ist die Grundsteuer die einzige nicht von wirtschaftlichen Schwankungen und damit planbare von den Kommunen selbst zu beeinflussende Einnahmequelle. Wer eine funktionierende kommunale Selbstverwaltung mit eigenem Gestaltungsspielraum – auch für freiwillige Leistungen – gewährleisten will, kann sich nicht für eine Abschaffung der Grundsteuer aussprechen.“


21.04.2018

Fördermittel für kleine Unternehmen und Existenzgründer im ländlichen Raum

Das Land Hessen möchte mit einem neuen Förderprogramm kleine Betriebe im ländlichen Raum unterstützen. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen aktuell weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigt und  maximal zwei Millionen Euro Jahresumsatz erzielt.
 
Gefördert werden können der Erwerb einer Betriebsstätte, bauliche Investitionen, langlebige Wirtschaftsgüter und die mit der Vorhabenumsetzung einhergehenden Ausgaben für Dienstleistungen für die Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmen der Grundversorgung aus den oben genannten Sektoren.
Die Zuwendungen sind gestaffelt und können bei Unternehmen mit Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen bis zu 200.000 Euro betragen.
 
Der komplette Landkreis Kassel ist durch die LEADER-Regionen "KulturLandschaft HessenSpitze" und "Casseler Bergland" abgedeckt. Das jeweilige LEADER-Entscheidungsgremium (Regionalforum) muss eine positive Stellungnahme zum Vorhaben abgeben.
 
Vollständige Anträge müssen bis spätestens 15. August 2018 beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel eingereicht sein.
 
Hessenweit steht ein Bewilligungsvolumen von einer Million Euro zur Verfügung.
Die Anträge werden am 14. September 2018 zentral beurteilt und sodann der Bewilligung bei den Landkreisen zugeführt.
 
Die Förderpraxis basiert auf dem Regelwerk der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung vom 9. April 2018 in der auch die LEADER-Förderung geregelt ist.
 
Es ist beabsichtigt, den Wettbewerbsaufruf in der laufenden EU-Förderperiode bis 2020 jährlich durchzuführen.
 
Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmer und Existenzgründer beim LEADER-Regionalmanagement im Verein Region-Kassel Land: Ute Raband Tel.: 05692/9977715, E-Mail: info@region-kassel-land.de sowie beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel Dirk Hofmann, Tel.: 05671 8001-2427 E-Mail: dirk-hofmann@landkreiskassel.de.

Förderanträge sind beim Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel, Manteuffel-Anlage 5 in 34369 Hofgeismar erhältlich und auch dort einzureichen.


18.04.2018

Erfolg in Bad Camberg: Am Dienstagnachmittag freute sich Bad Karlshafen über frohe Kunde und Geld aus dem Umweltministerium:

Insgesamt 9.800 Euro erhielt die Stadt als Preisträger des Landeswettbewerbes "Ab in die Mitte Hessen" für Events rund um den Hafen.

Bei der Übergabe des Preises in Bad Camberg an Bürgermeister Marcus Dittrich und Stadtmarketing-Chef Bernd Schabbing lobte die Jury unter anderem das schlüssige Konzept der Bewerbung und die starke Beteiligung von Akteuren vor Ort. Denn das Stadtmarketing hatte Events und Bewerbung gemeinsam mit Werbegemeinschaft, Bürgerverein, Feuerwehr, Heimatverein und vielen weiteren Akteuren und Akteursgruppen der Stadt entwickelt und eingereicht. Entsprechend freut sich Bürgermeister Marcus Dittrich über den Preis: "Bad Karlshafen hat nicht nur Kampagnenfähigkeit gezeigt, sondern auch, wie richtig und wichtig es ist, dass alle Akteure an einem Strang ziehen." Gutes Stadtmarketing könne nur durch das Engagement der Akteure vor Ort funktionieren“, so Dittrich, "nur gemeinsam können wir Erfolge erringen."

Das Preisgeld ist laut Stadtmarketing-Chef Schabbing eine gute und wichtige Hilfe für die Durchführung der geplanten Events. So können über das Preisgeld etwa 40-50 Prozent der Kosten der Events abgedeckt werden.

Den Rest trägt das Stadtmarketing aus Mitteln des Baustellen-ERLEBNIS-Programms im Rahmen des Grundsatzes "Förderung lokalen Engagements geht vor Eigenveranstaltungen" bei. Mit dem Budget sind nun Dinner in White, Tangoabend am Hafen, Stadt-Kultur-Festival, Hugenotten-Festival sowie das Hafenfest gesichert. Ziel der Events ist, die Fertigstellung des Hafens im Spätsommer und Herbst in der "Zielgerade" aktiv zu begleiten und gemeinsam mit allen Bürgern den neuen alten Lieblingsort Hafen nach und nach wieder in Besitz zu nehmen.

Hintergrund: "Ab in die Mitte Hessen!".

Mit der Innenstadt-Offensive "Ab in die Mitte Hessen!" setzt das Land Hessen gemeinsam mit Partnern aus dem öffentlichen Bereich und der privaten Wirtschaft als Public Private Partnership ein Zeichen, um neue Impulse für die Stadtentwicklung zu setzen und das öffentliche Augenmerk auf die Attraktivität der Zentren zu lenken. "Ab in die Mitte!" fördert beispielhafte kommunale und privat initiierte Konzepte und Strategien für die nachhaltige Stärkung und Entwicklung der hessischen Innenstädte und Ortszentren und unterstützt diese in der Herausbildung eines individuellen, unverwechselbaren Profils. Weitere Informationen unter: www.abindiemitte-hessen.de/wettbewerb-2018/




12.04.2018

„Hafenöffnung“ in Bad Karlshafen:

Durchbruch zur Weser läuft

Der Durchbruch zur Weser wird geschaffen: Bei den Bauarbeiten zur Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser in Bad Karlshafen haben in dieser Woche die Abrissarbeiten des Dammes zwischen Hafen und Schleusenkanal begonnen. Bislang verlief über den Damm die Bundesstraße 80/Weserstraße. Anstelle des Dammes soll hier in den kommenden Monaten eine Brücke errichtet werden, unter der hindurch später Sportboote von der Weser durch den historischen Schleusenkanal in die neue Schleuse im Hafen gelangen sollen.
Vor den Abrissarbeiten waren hier eine Reihe von Bohrpfählen gesetzt worden, die später das Fundament der neuen Brücke bilden. Diese Arbeiten gestalteten sich – trotz zuvor erfolgter Erkundungsbohrungen – als aufwändiger als vermutet, da im Untergrund bei der Aufschüttung des Dammes vor Jahrzehnten offenbar sämtlicher Bauschutt entsorgt wurde.
Im Bereich der Schleuse wurde inzwischen die etwa sieben Meter tiefe Baugrube ausgehoben und eine Auftriebssicherung – eine im Boden verankerte Betonplatte – eingebracht. Im nächsten Schritt erfolgen die Erdungs- und Armierungsarbeiten, um die Schleuse aufzubauen. Außerdem wird derzeit das Pumpwerk, mit dessen Hilfe das Schmutz- und Qualmwasser nun unter dem Hafenbecken entlang gepumpt wird, fertiggestellt. Die Verlegung sämtlicher Versorgungsleitungen durch den Hafen war wegen des Damm-Abrisses notwendig geworden.
Für die Hafenöffnung ist eine Bauzeit von 18 Monaten mit Fertigstellung zum 31. Dezember 2018 vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf 6,5 Millionen Euro, das Projekt wird mit Mitteln des Bundes (Nationale Projekte des Städtebaus), des Landes Hessen (Städtebaulicher Denkmalschutz) und der EU (EFRE) gefördert. Neben den Arbeiten zur Schleuse wird durch die hessische Verwaltung der Schlösser und Gärten im Hafenbecken derzeit die Entfernung der Sedimente vorgenommen. Außerdem laufen die Planungen für die Hafenmauersanierung auf der „Denkmalseite“ des Hafens durch das Land Hessen (vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien in Hessen/LBIH). Für diese Arbeiten im und am Hafen ist die hessische Schlösserverwaltung zuständig, da sich der Hafen weiterhin im Eigentum des Landes befindet.




09.04.2018

Bekanntmachung des Finanzamtes

über Nachschätzungsarbeiten aufgrund  § 11 Bodenschätzungsgesetz
in den Gemarkungen Helmarshausen, Deisel (flurbereinigter Teil), Wülmersen (Flur 2), Karlshafen (Flur 1)

>>> hier <<<


14.03.2018

Beratungsangebot des Gesundheitsamtes Region Kassel, der Sozialpsychiatrische Dienst

Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychischen Problemen/Erkrankungen oder Suchtproblemen sowie deren Angehörige.

Ihre Anliegen werden selbstverständlich diskret behandelt. Der Mitarbeiter steht unter Schweigepflicht.
Einmal monatlich findet in den Räumen des Rathauses Bad Karlshafen eine Sprechstunde des Sozialpsychiatrischen Dienstes statt. Die Termine erfragen Sie entweder bei der Stadtverwaltung Bad Karlshafen oder besser unter der Telefonnummer des Sozialpsychiatrischen Dienstes 0561/787-5390. Unter dieser Telefonnummer werden auch die Termine vergeben.

Termine 2018

Sprechstunde SOPD

Bad Karlshafen

 

04.04.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

02.05.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

13.06.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

11.07.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

08.08.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

19.09.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

17.10.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

14.11.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

12.12.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

Bei Terminwunsch bitte: 0561/787-5390 anrufen!



08.02.2018

Sturmschäden am Kuhberg:

Wanderwege zum Sängertempel/Hugenottenturm bleiben gesperrt

Die Wanderwege am Kuhberg in Bad Karlshafen sind im Bereich Dreiländereck/Hugenottenturm/Sängertempel durch den Sturm Frederike stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Teilweise sind hier Bäume mitsamt ihrer Wurzelteller umgestürzt, wodurch die Wege völlig zerstört wurden. Aufgrund der damit verbundenen Gefahren warnt die Stadt Bad Karlshafen ausdrücklich davor, die gesperrten Wanderwege zu betreten.

Die Aufräumarbeiten an diesem steilen Hang werden nur mit großem Aufwand durchgeführt werden können. Leider ist daher noch nicht absehbar, wann die Wanderwege wieder so hergestellt werden können, dass sie begehbar sind. Die Stadt Bad Karlshafen wird das Mögliche tun, um zumindest den Zugang zum Hugenottenturm bald wieder zu ermöglichen.


01.02.2018

Information zur Trinkwasserqualität – Planung einer UV-Anlage

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
Wasser ist ein (überlebens-)wichtiges Gut – und die Bereitstellung von Trinkwasser eine der wichtigsten Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Leider wurde Ende Juli 2017 eine Verkeimung des Trinkwassers in Bad Karlshafen festgestellt. Bei den regelmäßig stattfindenden Proben des Wassers wird und wurde eine Keimbelastung zwischenzeitlich immer wieder festgestellt.
Um möglichen Gesundheitsgefahren durch die Keime vorzubeugen, wird dem Trinkwasser in Bad Karlshafen daher seither Chlor hinzugefügt. Durch die Chlorung werden die Keime im Wasser abgetötet. Der Chlorgehalt wurde auf das nötigste Maß begrenzt, die für das Trinkwasser geltenden Grenzwerte werden eingehalten und das Trinkwasser ist damit genießbar.
Dennoch kann die Chlorung nur eine Notmaßnahme sein, um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genießbares Leitungswasser zur Verfügung zu stellen. Die Stadtverordnetenversammlung hat daher auf Vorschlag des Magistrats und des Betreibers der Wasserversorgung, der Firma AWS, beschlossen, an den beiden Wasserhochbehältern jeweils eine UV-Anlage in Betrieb zu nehmen. UV-Anlagen sind bereits in vielen Wasserwerken Standard. Das von den Quellen ankommende Rohwasser wird in diesen Anlagen mit UV-Licht bestrahlt, wodurch mögliche vorhandene Keime abgetötet werden. Das Wasser selbst wird dadurch nicht beeinflusst, sodass – anders als beim Zusatz chemischer Stoffe wie Chlor – die Qualität des Wassers keinen Schaden nimmt. Die Inbetriebnahme dieser Anlage ist für Mitte des Jahres vorgesehen, damit ist der bestmögliche Schutz des Wassers für die Zukunft gewährleistet. Dies Kosten belaufen sich auf ca. 75.000 Euro.
Selbstverständlich wird die Stadt darüber hinaus – gemeinsam mit den Nachbarkommunen, in denen es ebenfalls zu Keimbelastungen kam bzw. kommt – weiter daran arbeiten, die Ursachen für die Verkeimung des Wassers zu finden. Bislang konnten allerdings weder bei der Begehung und Kontrolle der Wasserschutzgebiete noch in den Anlagen zur Wassergewinnung Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Auffällig ist ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Keime und stärkeren Regenereignissen, was die regelmäßigen Messungen nahelegen; diese Auffälligkeit wird daher weiter beobachtet.
 
gez.
Marcus Dittrich
Bürgermeister

Städtebauförderungsmittel für private und

öffentliche Baumaßnahmen

Informationen zum Fördergebiet und zu den Grundsätzen der Förderung
sowie den Förderantrag erhalten sie hier!


11.08.18

Steuertermin 15.08.2018

Zu dem oben genannten Termin werden folgende Steuern und Abgaben fällig:

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11.08.18

Melderegisterauskunft in besonderen Fällen

Nach § 50 Bundesmeldegesetz (BMG) darf die Meldebehörde in nachstehend genannten besonderen Fällen Auskünfte erteilen:

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08.08.18

Verordnung über Verkaufszeiten anlässlich von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen gem. § 6 Hessisches Ladenöffnungsgesetz (HLöG)

Gemäß § 6, Abs. 1 des Gesetzes (HLöG) über die Ladenöffnung vom 23. November 2006 (GVBl I S. 606) wird verordnet:

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